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    Kuhmilch-Allergie und Urlaub

    Eine Kuhmilch-Allergie, die sich bereits in den ersten sechs Lebensmonaten des Säuglings manifestiert, betrifft 0,5 bis 7 Prozent aller Kinder unter zwei Jahren. Dabei handelt es sich um eine Nahrungsmittel-Allergie, deren Anzeichen sofort oder innerhalb von zwei Stunden auftreten. Verantwortlich für die frühen Symptome zeigen sich die Immunglobuline E (IgE), bei den späten Reaktionen sind es die T-Lymphozyten.

    Die Kuhmilch-Allergie Ihres Kindes begleiten unangenehme Symptome

    Die Anzeichen der Kuhmilch-Allergie sind nicht leicht zu erkennen, da bei jedem Kind andere Symptome auftreten. Betroffen sind in der Regel:

    • der Magen-Darm-Trakt,
    • die Atemwege und
    • die Haut.

    Bei Säuglingen erkennen Sie die Allergie an verstärktem Milchschorf. Vorhandene Koliken verstärken sich mit der Zeit. Die diversen Symptome zeigen sich bei jedem Kind in einer anderen Intensität – von leicht bis sehr heftig.

    Reagiert die Haut Ihres Kindes auf die Allergene, bemerken Sie zuerst eine stark trockene Haut sowie ausgeprägter Milchschorf. Dem folgt ein sich ausbreitender, am Kopf beginnender Ausschlag. Betroffen ist in der Regel nur eine Körperregion, möglich ist ein Befall der gesamten Haut. Ihr Kind leidet unter einer Neurodermitis, atopische Dermatitis genannt. Gesichts- und Lippenödeme sowie Nesselsucht sind weitere Symptome einer Kuhmilch-Allergie.

    Betreffen die Anzeichen die Atemwege, erkennen Sie diese an chronischem Husten, häufigem Niesen, Atemnot, Bronchitis oder Asthma. Ebenso sind Mittelohr-Entzündungen sowie Schnupfen ohne eine Infektion mögliche Anzeichen einer Kuhmilch-Allergie bei ihrem Kind.

    Schreit Ihr Baby oder Kleinkind viel, ist es nicht zu trösten und wirkt unzufrieden? Leidet es unter chronischem Durchfall oder findet sich Blut im Stuhl durch eine Dickdarm-Entzündung? An eine Kuhmilch-Allergie denken Sie ebenso, wenn Ihr Kind stark spuckt, die Nahrung verweigert oder nach dem Füttern weint. Daneben löst sie Entzündungen des Magen-Darm-Trakts sowie an der Speiseröhre aus.

    Leidet Ihr Kind unter einer chronischen Verdauungsstörung, in Form von zu seltenem und hartem Stuhlgang, der nur unter Schmerzen erfolgt? Dann ist bei Ihrem Baby Verstopfung durch eine Kuhmilch-Allergie nicht auszuschließen. Wenden Sie sich mit Ihrem Verdacht an einen Kinderarzt, insbesondere, wenn weitere Symptome hinzukommen.

    Die Therapie bei einer Kuhmilch-Allergie Ihres Kindes erfolgt durch allergenfreie Ernährung, die Sie sachgerecht lagern und hygienisch einwandfrei zubereiten.

    Im Urlaub und unterwegs mit einem gegen Kuhmilch allergischem Kind

    Zu Hause ist die allergenfreie Ernährung Ihres Kindes kein Problem. Wie schaffen Sie dies im Urlaub? Nehmen Sie die benötigte Menge an allergenfreier Nahrung vorsichtshalber mit an ihren Urlaubsort. Oft ist diese dort teurer oder nur über einen Ihnen unbekannten Namen erhältlich. Bedenken Sie, dass die Möglichkeit besteht, dass das Urlaubsgepäck erst später eintrifft als Sie selbst. Daher packen Sie einen ausreichenden Vorrat in Ihr Handgepäck.

    Das Wasser für die Zubereitung kaufen Sie verpackt, da die Qualität des Trinkwassers in anderen Ländern oft nicht ausreicht. Ein Wasserkocher ist ein weiteres notwendiges Utensil für die Reise mit Ihrem an einer Kuhmilch-Allergie erkrankten Kind.

    Für Ausflüge benötigen Sie eine saubere Thermoskanne mit abgekochtem Wasser, eine gereinigte und trockene Babyflasche sowie die benötigte Menge an Milchpulver. Unterwegs hilfreich sind Geräte, die das kochende Fläschchenwasser auf die notwendige Temperatur herunterkühlen, ohne Strom zu benötigen.

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