Babyschwimmen – was sollte man beachten
Das Babyschwimmen ist kein Schwimmkurs im eigentlichen Sinne, sondern soll ein Baby mit dem Element Wasser vertrauter machen. Spaß und Freude, sowie das Wohlbefinden des Babys stehen dabei im Vordergrund.
Im Wasser sind Babys nahezu schwerelos und können sich ohne viel Anstrengung bewegen und vergnüglich plantschen. Positiver Nebeneffekt dabei ist die Steigerung des eigenen Körpergefühls sowie die Kräftigung der Muskulatur. Aufgrund des sogenannten Atemschutz- oder Tauchreflex halten sehr junge Babys unter Wasser noch automatisch die Luft an. Dieser Reflex verliert sich jedoch zwischen dem dritten und dem sechsten Lebensmonat. Beachtet man ein paar Eckpunkte steht einem vergnüglichen Babyschwimmen nichts mehr im Wege.
Ab wann ist Babyschwimmen möglich?
Generell können Eltern mit ihrem Baby zum Babyschwimmen gehen, sobald der Bauchnabel vollständig ausgeheilt und der Rest der verbliebenden Nabelschnur abgefallen ist. Wann man am besten mit seinem Baby zum Babyschwimmkurs geht, ist ganz verschieden. Es gibt keine festen Regeln. Die meisten Kurse werden entweder morgens, mittags oder am Nachmittag angeboten. Am besten man orientiert sich bei der Auswahl am Schlaf-Wachrhythmus des Babys. Dieser entwickelt sich in den ersten ein bis zwei Lebensmonaten. Die Zeit vorab festzulegen bringt weder den Eltern, noch dem Baby viel Freude. Bei der Auswahl des Babyschwimmkurses wird allgemein empfohlen, einen Kurs zu wählen wo verschiedene Babys in der gleichen Altersgruppe zusammen kommen. Auch hinsichtlich der Kursinhalte gibt es verschiedene Angebote. Während bei einigen Kursen das gemeinsame Erleben im Vordergrund steht, wird bei anderen Kursen Wert auf gymnastische Übungen mit dem Baby gelegt. Eine Schnupperstunde kann dabei sehr hilfreich sein, um herauszufinden was Ihnen und ihrem Baby am besten gefällt.
Babyschwimmen festigt die Eltern-Kind-Beziehung
Das Babyschwimmen ist für die Eltern eine sehr gute Gelegenheit, die Beziehung zu ihrem Kind weiter zu intensivieren. Das Baby wird dabei die Nähe zu
Mutter und Vater, sowie den Kontakt mit dem Wasser sehr mögen. Wie bei sehr vielen anderen Dingen sollte der gemeinsame Babyschwimmkurs auch zur Entspannung genutzt werden. Konzentrieren Sie sich auf ihr Baby und lassen Sie Stress und Hektik in diesen Momenten hinter sich. Durch verschiedene Angebote ist immer häufiger möglich, den Babyschwimmkurz mit dem Urlaub mit Baby zu verbinden. So zum Beispiel beim Babyurlaub in Österreich im Kinderhotel Semi in Lutzmannsburg. In Kooperation mit der Sonnentherme Lutzmannsburg kann man Urlaub mit verschiedenen Babyschwimm- und Babywellnesskursen verbinden.
Was Sie beim Schwimmen mit Baby beachten sollten?
Doch egal ob im Urlaub oder zuhause, bevor man zum Babyschwimmkurs geht sollte man sich auch über die Wassertemperatur und die Wasserqualität im Becken erkundigen. Das Wasser sollte Trinkwasserqualität besitzen und nur leicht gechlort sein. Da Babys Wärme selbst noch nicht gut speichern können, ist eine Wassertemperatur von etwa 35 Grad, ähnlich dem normalen Badewasser, zu empfehlen. Auch die Umkleiden sollten warm sein. Nach dem Babyschwimmen sollte das Baby gut abgetrocknet und bei trockener Haut auch eingecremt werden. Eltern sollten zudem darauf achten, dass sie den Babyschwimmkurs nur dann besuchen, wenn das Baby gesund ist. Ist das Baby krank oder wurde es kurz zuvor geimpft, sollte man auf die Teilnahme am Kurs verzichten. Aus allgemeinen hygienischen Gründen heraus ist das Tragen von Schwimmwindel während des Babyschwimmens erforderlich. Ob ihr Baby dabei spezielle Wegwerfwindel oder eine Schwimmhose über der normalen Windel trägt, hängt ganz von Ihnen ab. Die Kosten für eine wiederverwendbare Schwimmhose liegen zwischen etwa 5 bis 15 Euro pro Stück. Die Kursgebühren für das Babyschwimmen sind von Anbieter zu Anbieter sehr verschieden, dies gilt auch für die Kurslänge. Am besten Sie vergleichen verschiedene Angebote und entscheiden sich nachdem Sie Kurs und Schwimmbad begutachtet haben.



