Camping mit Kindern
Camping mit Kindern ist eine andere Art von Urlaub. Er hat einige Vorteile zu bieten: Man ist wesentlich freier in der Wahl der Urlaubsziele, vor allem, wenn man sich abseits gängiger Urlaubsziele hält. Falls man allerdings unbedingt bestimmte Ziele erreichen möchte, dann kann eine Vorbestellung des Zelt- oder Campingplatzes notwendig sein.
Campingurlaub mit Kindern setzt voraus, dass auch die Eltern dieser Urlaubsart Geschmack abgewinnen. Nicht jedem sagt diese Form des Urlaubs zu, aber eingefleischte Camper kennen nichts anderes. Für sie kommt nur der Urlaub mit dem Zelt oder dem Campmobil infrage.
Camping mit Kindern – das Campmobil
Die einfachste, aber leider nicht die preiswerteste Art des Camping mit Kindern ist der Urlaub mit einem Campmobil. Da hat man alles dabei, was man für unterwegs braucht: die eigene Toilette, die Küche, das Bett. Was braucht man mehr? Da kann man es auch in strömendem Regen aushalten und wird nicht nass, weil man erst noch das Zelt aufbauen muss.
Ein Campmobil kann man mieten. Mit dem Campmobil kann man mit Kindern auch größere Fahrten unternehmen und so auch weiter entfernte Ziele in Betracht ziehen. Allerdings darf man nicht zu große Strecken am Stück fahren, weil die Kinder während der Fahrt nicht herumlaufen dürfen.
Camping mit Kindern – der Zelturlaub
Richtige Campingfreunde setzen aber auf das Zelt. Moderne Hochleistungszelte bringen nur sehr wenig Gewicht auf die Waage und sind schnell aufgestellt. So kann man sogar mit dem Fahrrad oder mit dem Motorrad auf Tour gehen. Fahrrad fahren können auch schon Kinder. Für das Motorrad braucht man aber einen Beiwagen. Das ist nur etwas für sehr familienverbundene Biker.
Urlaub mit dem Zelt – was braucht man dazu?
Wer mit dem Zelt Urlaub machen möchte, braucht Verschiedenes:
- Gutes Wetter, nicht zu heiß, möglichst wenig Regen und vor allem keinen Sturm.
- Ein gutes Zelt, je nach Familiengröße auch zwei
- Eine Campingausrüstung, vom Schlafsack und der Unterlage bis zum Gaskocher und Campinggeschirr
- Ein Transportmittel für die Ausrüstung. Das kann ein großes Auto, aber auch ein Anhänger für das Auto sein. Fahrrad und Motorrad sind nur für kleinere Touren zu empfehlen.
- Gute Straßenkarten, um das Ziel und die Campingplätze unterwegs zu finden, und natürlich ein Campingführer
- Auch an Mitgliedskarten etc. ist zu denken, um Vergünstigungen erhalten zu können.
Zwar wird ein richtiger Camper auch mit schlechtem Wetter fertig. Doch mit Kindern ist das nicht ganz so einfach. Sie lassen sich kaum tagelang im Zelt einsperren, und mit einer Nachtwanderung im Regen kann man sie auch nicht locken.




